Neues Projekt:
Computersimulation von Innovationstransfer (INNO-SIM)
21.07.2010
Bundesregierung und Industrie unternehmen zurzeit massive
Anstrengungen, um in den nächsten 10-15 Jahren zu einem technologischen
Durchbruch im Bereich der Elektromobilität zu gelangen. Aber wer möchte das
Elektroauto überhaupt haben? Wer wird es in der Zukunft kaufen wollen?
Im neuen Projekt INNO-SIM wird das Institut Futur unter
anderem diese Fragen untersuchen. Ganz allgemein hängt der Erfolg einer
technologisch orientierten Nachhaltigkeitsstrategie nicht nur von den
Innovationen ab, die in der Industrie und anderswo entwickelt werden
(Angebotsseite), sondern auch maßgeblich von der Akzeptanz dieser Innovationen
durch weite Teile der Bevölkerung (Nachfrageseite). Es kommt daher für den Erfolg
der Nachhaltigkeitsstrategie in hohem Maße auf individuelle Entscheidungen an.
Diese Entscheidungen werden wir in einem „agentenbasierten Modell“ simulieren.
Ein solches Modell bildet die komplexen Kommunikationsprozesse einer Vielzahl
von individuellen Akteuren ab. Ein besonderes Augenmerk im Projekt INNO-SIM
wird dabei auf emotionalen Prozessen liegen, weil wir – im Einklang mit dem
aktuellen Wissensstand in Psychologie und Hirnforschung – davon ausgehen, dass
Emotionen eine maßgebliche Rolle bei der Wahrnehmung und Bewertung von
Innovationen und bei der Entscheidungsfindung spielen.
Das Projekt INNO-SIM wird vom Bundesministerium für Bildung
und Forschung über eine Laufzeit von zwei Jahren mit knapp 300.000 Euro
gefördert. Start ist voraussichtlich im September 2010. Im Rahmen des Projekts
sind voraussichtlich demnächst die folgenden Stellen zu besetzen:
Wiss. Mitarbeiter(in) 100% befristet bis 31.8.2012 - Stellenanzeige
Für weitere Informationen zum Projekt steht Herr Dr. Tobias
Schröder zur Verfügung:
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Studie zur Grundschule im Jahr 2030
21.07.2010
Am Expertendelphi "Grundschule 2030" haben sich über 200 Fachleute beteiligt und verschiedenste Aussagen zu wahrscheinlichen und erwünschten Zukünften der Grundschule in Deutschland bewertet. Unter diesem LINK erhalten Sie die graphisch aufbereiteten Ergebnisse der Studie. Um sich das PDF-Portfolio ohne Einschränkungen darstellen zu lassen, empfehlen wir Ihnen die Verwendung von Adobe Reader 9 oder Adobe Acrobat 9.
Neuer Masterstudiengang: "Zukunftsforschung"
14.07.2010
Der Masterstudiengang ist eine Initiative des Arbeitsbereichs
Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung unter Leitung von Prof.
Gerhard de Haan und wurde in Kooperation mit verschiedenen Institutionen
und Einzelpersonen aus dem "Netzwerk Zukunftsforschung" entwickelt.
Interessierte können sich noch bis zum 15.08. für das kommende Wintersemester bewerben.
Zahlreiche Informationen rund um den Studiengang und zur Bewerbung finden Sie unter: www.master-zukunftsforschung.de
Neue Projekte in der Projektübersicht
08.07.2010
In der letzten Zeit sind mehrere neue Projekte am Institut Futur angelaufen, die hier kurz beschrieben werden. Weitere Informationen sind auf der jeweiligen Projektseite zu finden.
Im von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projekt "Bundesweite Multiplikatorenschulung zum Umweltbildungsansatz Nachhaltige Schülerfirmen" sollen Lehrkräften sowie Personen aus Qualifizierungs- Fortbildungs- oder
Unterstützungseinrichtungen von Schulen in einer 18-monatigen Ausbildung, wissenschaftlich fundierte Inhalte sowie praxis- und
teilnehmerorientierte Kenntnisse und Fähigkeiten zur Begleitung,
Betreuung und
Beratung von nachhaltigen Schülerfirmen sowie zur Durchführung von
Fortbildungen vermittelt werden. Zum Projekt
Das Bildungsprogramm im Projekt "ÜBER LEBENSKUNST" ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, welches in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt durchgeführt wird. Gemeinsam
mit Akteuren aus Kunst, Wissenschaft, Bildung, Politik, Wirtschaft und
Zivilgesellschaft werden darin neue Ansätze einer Lebenskunst für das
21.
Jahrhundert entwickelt und umgesetzt. Zum Projekt
Eine wissenschaftlich
fundierte Identifikation von zukünftigen wahrscheinlichen und
erwünschten Entwicklungen außerschulischer
naturwissenschaftlich-technischer Bildungsangebote anhand einer
zukunftsorientierten wissenschaftlichen Studie, ist das Ziel des von der Technologiestiftung Berlin geförderten Projektes "MINT-Bildung@Zukunft2030". Zum Projekt
Auf der Basis einer Bestandsaufnahme zur derzeitigen Forschung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wird derzeit in Kooperation mit dem Institut für Bildungsforschung der Bergischen Universität Wuppertal und Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel ein Programm für die systematische Forschung zur BNE verfasst. Zum Projekt
Neues
Projekt am Institut Futur gestartet - QuaSi BNE
25.06.2010
Das vom BMBF geförderte Projekt beschäftigt sich mit der
Qualitätssicherung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in
ausgezeichneten Projekten der UN-Dekade.
Lange
Nacht der Wissenschaften 2010 am 05.06.2010 am Institut Futur
31.05.2010
Am
Samstag, den 05.06. wird der Arbeitsbereich Erziehungswissenschaftliche
Zukunftsforschung unter dem Motto "2030 - Die lange Nacht der
Zukunft" einige Einblicke in die Möglichkeiten zur Erforschung der
Zukunft präsentieren.
Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Wie wird in Zukunft gelernt werden? Was
ist ein nachhaltiger Lebensstil? Und warum rufen die Vereinten Nationen eine
Dekade für „Bildung für nachhaltige Entwicklung" aus?
Mögliche Antworten auf diese und weitere spannende Fragen sollen in Vorträgen
mit anschließenden Diskussionen sowie in Präsentationen und Experimenten für
Kinder gegeben werden.
In diesem Jahr wird außerdem eine bookcrossing-Telefonzelle der von
Auszubildenden und Schülern gemanagten Juniorfirma BücherboXX vor dem Institutsgebäude
stehen.
3. Internationale Konferenz "Education and Development for the future
of the World"
31.05.2010
Vom 10. bis 11. September 2010 findet die 3. Internationale Konferenz
"Education and Development for the future of the World" in Puebla,
Mexiko statt. Das zentrale Thema der Konferenz wird die Rolle der
internationalen Kooperation im Kampf gegen Armut und die Ausbildung von
Wissenschaftlern - Humanisten für das 21. Jahrhundert sein.
Das Programm sowie weitere Informationen finden Sie hier
Bildung
2030
24.02.2010
Mit dem Thema der Zukunft von
Bildung in verschiedenen Institutionen befasst sich eine neue Studie
des Institut Futur. Auf Basis verschiedener Delphi-Studien und
Expertenrunden entwickeln wir ein Szenario, welches die Situationen in
unterschiedlichen Feldern des Bildungsbereichs für das Jahr 2030
skizziert. Untersucht werden dabei folgende Einzelbereiche: Schule
(allgemein), Grundschule, Personalentwicklung, außerschulische
MINT-Bildung. Den Szenarios gehen teilweise Delphi-Studien und
Expertenrunden voran. Die Studie „Bildung 2030“ wird u.a. untersuchen,
ob sich verbindende Faktoren (sog. „Megatrends“) identifizieren lassen,
die alle Bereiche gleichermaßen beeinflussen.
"Die Zukunft
der Personalentwicklung" - Ergebnisse liegen vor
11.02.2010
Was sind die wichtigsten
Trends und Entwicklungen für die Personalentwicklung und
unternehmensinterne Bildung und Qualifizierung in den kommenden zehn
Jahren? Zu dieser Fragestellung wurde am Institut Futur in Kooperation
mit zwei Unternehmensberatungen das Expertendelphi "Personalentwicklung
2020" durchgeführt. Ein zentrales Ergebnis: immer mehr Unternehmen
begreifen, was der Wandel zur Wissensgesellschaft bedeutet, und messen
der Personalentwicklung eine zentrale strategische Bedeutung bei. Auf
Unternehmensebene spiegeln sich (nicht nur in diesem Punkt) zentrale,
gesamtgesellschaftliche Bildungstrends wieder. Diese werden derzeit am
Institut Futur in einem Szenarioprozess weiter verfolgt, in welchem
empirische Ergebnisse aus verschiedenen Bildungsbereichen (z.B. Schulen,
Hcohschulen, außerschulische Bildungseinrichtungen...) in den
Zusammenhang zueinander gestellt werden.
Neuerscheinung: "Der
Konstruktivismus als Grundlage für die Pädagogik" von Gerhard de Haan
und Tobias Rülcker (Peter Lang - Europäischer Verlag der Wissenschaften)
08.07.2009
Der Konstruktivismus gilt innerhalb der
Erziehungswissenschaft als eine ihrer attraktivsten theoretischen Grundlagen
und als ausgesprochen praxisrelevantes Konzept. Er bringt nämlich nicht nur
außerordentlich plausibel scheinende Erklärungen über den Prozess von
Erkenntnis und Lernen bei. Er erweist sich auch als sehr fruchtbar für den
Entwurf pädagogischer Handlungskonzepte. Dieses Buch bietet zum einen eine
Einführung in die wichtigsten Spielarten des Konstruktivismus und eine
kritische Auseinandersetzung mit ihnen. Doch ist das nicht Selbstzweck. Denn
zweitens wird die Leistungsfähigkeit des Konstruktivismus in seinen
unterschiedlichen Varianten und Themen als Grundlagentheorie für die
Pädagogik ausgelotet. Zu diesem Zwecke werden die Positionen der
pädagogischen Richtungen, die sich als konstruktivistisch oder vom Konstruktivismus
beeinflusst verstehen, ausgelotet. Drittens wird geklärt, ob und wie der
Konstruktivismus für die Pädagogik anregend sein kann.
Weitere Informationen zum Buch sind hier
erhältlich.
Weitere Informationen zur Reihe "Berliner
Beiträge zur Pädagogik" sind hier
erhältlich.
Neuerscheinung:
"Umgang mit makrosozialer Unsicherheit" von Dr. Lars Gerhold (Pabst
Science Publishers)
18.06.2009
Terrorismus, Finanzkrise oder
der Verlust sozialer Absicherungen sind nur einige
gesellschaftlich-politische Themenfelder, die unsere Zeit in
beeindruckender Weise beeinflussen und in Zukunft mitbestimmen werden.
Obwohl derartige Themen zunächst heterogen erscheinen, haben sie dennoch
etwas gemeinsam: Wir können sie nicht beeinflussen, wissen nicht, wie
sie sich weiterentwickeln werden und sind dennoch aufgefordert, uns in
irgendeiner Weise mit ihnen auseinander zu setzen.
Lars Gerhold, Wissenschaftler am Institut Futur, hat sich in
seinem neuen Buch der Frage angenommen, wie Menschen die zukünftigen
Anforderungen wahrnehmen, bewerten und wie sie mit ihenen umgehen.
Ausgehend von Risiko- und Stressforschung werden auf 288 Seiten drei
empirische Studien (quantitativ und qualitativ) vorgestellt und
anschaulich diskutiert. Weitere Informationen zum Buch sind hier erhältlich.
Die klügste
Nacht des Jahres: lange Nacht der Wissenschaften 2009
15.06.2009
Das Institut Futur konnte zur
Langen Nacht der Wissenschaften 2009 einen neuen Besucherrekord
verzeichnen. Über 260 Interessierte nutzten die Vortrags-und
Informationsangebote in der Arnimallee 9. Auf besonderes Interesse
stießen die vielen Experimente bei den jungen Gästen: Auf die Fragen
"Können Teebeutel fliegen" und "Wieviel Puste hast Du" wurden noch bis
spät in den Abend hinein Antworten gesucht. Die Vorträge zu den Themen
"Erosion der Schule", "Was ist Wunschforschung" (Prof. de Haan), "Warum
Zukunftsforschung" (Dr. Gerhold) und die Themenrunde "Was ist eine gute
Schule" (Dr. Plesse) fanden ebenso regen Anklang bei den erwachsenen
Gästen.
So wurde viel über Zukunftskonzeptionen für Bildung und
gesellschaftliche Entwicklung diskutiert. Darüber hinaus hielten die
aktuellen Projekte des Instituts "UN-Dekade BNE", "ITS Transfer",
"Mulitplikatorenausbildung BNE" und "Indiaktoren für BNE" ein breites
Informations- und Gesprächsangebot bereit.
Wir bedanken uns bei allen Besuchern für das rege Interesse.
Delphi-Studie: Bildung für nachhaltige Entwicklung 2020
25.05.2009
Studierende am Institut Futur haben als Seminararbeit unter Leitung
von
Dr. Lars Gerhold eine Delphi-Studie zum Thema Bildung für
nachhaltige
Entwicklung 2020 durchgeführt, um sich mit den grundlegenden
Methoden
der Zukunftsforschung vertraut zu machen. Die Befragung von
Experten der
BNE in Deutschland führte zu spannenden Ergebnisse: Die Ziele des Aktionsplans der Deutschen
UNESCO-Kommission wurden als sehr wünschenswert bestätigt. Doch
starke
Zweifel gab es daran, ob die in Gang gesetzten Maßnahmen
ausreichen, um
diese Ziele zu erreichen. Die Online-Version des Berichts zur
Studie finden Sie unter
www.institutfutur.de/BNE2020.pdf
Leitfaden "Studium und Forschung zur Nachhaltigkeit" in
englischer
Sprache erschienen
29.03.2009
Das Institut Futur hat im Auftrag des BMBF den Leitfaden "Studium
und
Forschung zur Nachhaltigkeit" nun auch in englischer Sprache
veröffentlicht. Über 300 Studiengänge und etwa 200
Forschungseinrichtungen stellen sich darin vor.
Die Online-Version des Leitfadens finden Sie unter www.guide-sustainability.de.
"Es ist ein zähes Geschäft"
26.03.2009
Lässt sich ein Bildungssystem durch Nachhaltigkeit verändern? Und
was
ist Nachhaltigkeit in der Bildung überhaupt? Der Zukunftsforscher
Prof.
Gerhard de Haan im Interview
mit DIE ZEIT zum Thema Nachhaltigkeit, Bildungssystem und
Zukunftsforschung.