Welche Wege sind aus den aktuellen Mehrfachkrisen möglich, welche sind wünschenswert? Wie lassen sich Krisen sinnvoll in strategische Vorausschauprozesse für Unternehmen und Regionen einbinden? Welchen Beitrag kann Zukunftsforschung hier leisten?
Wir laden Sie gemeinsam mit der Kulturabteilung der Französischen Botschaft und dem Institut français Berlin herzlich zum nächsten Salon Futur zum Thema Europäische Wege aus den Krisen am 18. April 2013 von 19.00 - 21.00 Uhr ein, um mit Ihnen in geselliger Atmosphäre über diese und weitere Fragen ins Gespräch zu kommen.
Mit dabei sind:
- Prof. Michel Godet und Prof. Philippe Durance vom Conservatoire National des Arts et Métiers (CNAM)
- Erik Øverland, Politikberater im Norwegischen Ministerium für Bildung und Forschung und Wiss. Mitarbeiter am Institut Futur
- Karlheinz Steinmüller, Wissenschaftlicher Direktor der Z_punkt GmbH - the Foresight Company
Moderiert wird der Abend Berlin von Prof. Dr. Gerhard de Haan.
Zum Austausch und Ausklang laden wir zu einem Gläschen Wein.
Wenn Sie dabei sein möchten, freuen wir uns über eine kurze stegmann [at] institutfutur [dot] de (E-Mail).
Nähere Informationen im Einladungsflyer.
Ort: Institut français Berlin
Maison de France
Kurfürstendamm 211
10719 Berlin
Eintritt frei
Beiträge auf Französisch mit Simultanübersetzung
Organisiert von der Kulturabteilung der Französischen Botschaft in Berlin, dem Institut français Berlin und dem Institut Futur, Freie Universität Berlin.

In "Transfer sozialer Innovationen" analysieren Gerhard de Haan, Tobias Schröder und Jana Huck eine Serie von Delphi-Studien zur Untersuchung des möglichen und plausiblen zukünftigen Praxistransfers von Innovationen der nachhaltigen Flächennutzung und Stadtentwicklung bis zum Jahr 2020. Zunächst erfolgt ein Abriss des politik-, organisations- und sozialwissenschaftlichen Forschungsstands zu den Schwierigkeiten, Widerständen und Grenzen bei der Implementierung von Innovationen, bevor eine von den AutorInnen entwickelte Theorie zu den sozialpsychologischen Gelingensbedingungen von Innovationstransfer vorgelegt wird. Sie dokumentieren die durchgeführten empirischen Studien, bei denen das Themenfeld exemplarisch am Beispiel des Flächenverbrauchs in ländlichen Städten und Gemeinden (eines der zentralen Handlungsfelder in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung) untersucht wurde. Abschließend werden Handlungsempfehlungen an die Politik - zunächst bezogen auf das exemplarische Thema Flächenverbrauch, dann ausgeweitet auf den Transfer sozialer Innovationen im Allgemeinen - gegeben.